Umsetzung der Gestaltung einer Vielzahl der Verteilerkästen im historischen Stadtkern für Mai geplant

Das im Jahr 2024 durch die Interessengemeinschaft Rheinstadt Uerdingen angestoßene Projekt der Neugestaltung der im Uerdinger Stadtgebiet verunstalteten Stromverteilerkästen geht Anfang Mai in die Phase der Umsetzung. Langwierige Abstimmungsprozesse waren erforderlich, bis die Umsetzung des Projektes in Auftrag gegeben werden konnte.

In einer ersten Phase werden jetzt 24 im historischen Stadtgebiet von Uerdingen gelegene Verteilerkästen gereinigt, angestrichen und anschließend mit attraktiven Fotomotiven auf Folie versehen. Weitere außerhalb des historischen Stadtgebietes von Uerdingen gelegene Straßenzüge sollen in späteren Projektabschnitten folgen.

„Das Erscheinungsbild der Uerdinger Innenstadt wird sich durch diese Maßnahme deutlich ins Positive verändern“, ist sich Klaus Elfes, Vorsitzender der Interessengemeinschaft sicher.

Förderung aus dem Aktionsfonds des Stadtumbau Uerdingen

Zur Finanzierung des Projektes hat der Stadtumbaubeirat der Interessengemeinschaft insgesamt 7.800 Euro aus Mitteln des Aktionsfonds der Städtebauförderung zur Verfügung gestellt. Weitere 2.000 Euro werden aus Mitteln der Interessengemeinschaft bereitgestellt. Eine wesentliche Bedingung zur Gewährung der Fördermittel ist die Einbeziehung der Uerdinger Bevölkerung in dieses Projekt.

Effiziente Zusammenarbeit ermöglicht ambitioniertes Projekt mit vielen Beteiligten

Hierbei handelt es sich um ein anspruchsvolles und aufwändiges Projekt der Interessengemeinschaft. Alle in Frage kommenden Verteilerkästen mussten identifiziert, kartiert und ausgemessen werden. Geeignete Fotomotive mussten gesucht, gefunden und den verschiedenen Kästen zugeordnet werden, die Zustimmung der Eigentümer der Verteilerkästen zur Umgestaltung eingeholt werden. Ebenso waren die Anforderungen des Denkmalschutzes in Bezug auf die historische Innenstadt zu berücksichtigen.

Klaus Elfes zeigt sich erfreut über die positive und effiziente Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Quartiersbüros, des Stadtmarketings, der Stadtplanung und der Unteren Denkmalbehörde. Alle Beteiligten haben konstruktiv und lösungsorientiert an der Verwirklichung des Projektes mitgewirkt und haben einen erheblichen Anteil an dem zu erwartenden Ergebnis.

Motivsuche mit Beteiligung auf vielen Ebenen

Auf der Suche nach geeigneten Fotomotiven wurden die digitalen Archive des Uerdinger Heimatbundes und des Stadtarchivs durchsucht, und die Uerdinger wurden zum Einreichen geeigneter Fotomotive aufgefordert. Im Ergebnis lagen über 400 Fotomotive vor, aus denen eine Auswahl für 24 Verteilerkästen vor-zunehmen war. Die Auswahl wurde durch eine Jury vorgenommen, in der neben den Vertretern der Verwaltung Mitglieder der Interessengemeinschaft, des Uerdinger Heimatbundes, des Uerdinger Kaufmannsbundes, der Interessengemeinschaft Oberstraße und des Vereins „Mach doch“ beteiligt waren. Herausgekommen ist ein Ergebnis, bei dem vor allem die durch die Uerdinger Bevölkerung und des Heimatbundes zur Verfügung gestellten Fotos berücksichtigt werden konnten und das einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Attraktivität Uerdingens leistet.
Besonders hervorzuheben ist das aktive Interesse der Uerdingerinnen und Uerdinger bei diesem Projekt. Die zahlreichen eingereichten Fotomotive zeigen nach Einschätzung der Interessengemeinschaft eine hohe Bereitschaft, der stattgefundenen Verunstaltung ihres Stadtteils etwas entgegenzusetzen.
Von Bedeutung ist auch, dass bei diesem Projekt einige der umfangreichen Dokumente des Heimatbundes dessen Archive verlassen und jetzt öffentlich sichtbar werden.

 

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